Diagnose Krebs

 

Psychische Belastungen von Krebskranken vermindern

Die Diagnose Krebs fordert die Erkrankten und ihre Angehörigen besonders heraus. Bei allen Patienten löst sie zuerst eine Krise aus. Denn jeder weiß, dass unbehandelter Krebs tödlich ist und sieht sich damit in einer existentiellen Situation. Die Umstände der Diagnostik und die Ausgangssituation spielen bei der ersten Konfrontation mit Krebs eine große Rolle.

„Psychoonkologie beschäftigt sich mit der Entstehung, Verarbeitung und psychosozialen Aspekten von Krebserkrankung.“

Viele Patienten erleben die Diagnose wie einen Schock

Die Schwere des Diagnoseschocks und seine Entwicklung im weiteren Krankheitsverlauf sind individuell unterschiedlich und hängen von einigen Faktoren ab. Ob das Erkranken überraschend erkannt wurde oder ob vorher Beschwerden vorlagen, spielt eine Rolle. Des Weiteren hängt es von persönlichen Erfahrungen mit der Krankheit Krebs ab, beispielsweise ob vorherige Generationen in der Familie schon Krebs hatten. Viele erleben u.a. folgende emotionale Reaktionen:

 

Mögliche emotionale Reaktionen auf die Diagnose Krebs

  • Sturz aus der Wirklichkeit
  • Schock
  • Ausgeliefertsein
  • Anspannung
  • Angst
  • Verunsicherung
  • Hilflosigkeit
  • Verleugung
  • Verzweiflung
  • Trauer
  • Ungeduld
  • Aggression
  • Depression
  • Misstrauen und Rückzug

Die Krankheit Krebs stellt den Alltag häufig auf den Kopf

Aufgrund der langen Dauer der Krebserkrankung und den Therapieformen verändern sich soziale Strukturen und funktionale Rollen der Betroffenen. Es kann bedeuten, dass man seinen Arbeitsplatz verliert, eine Selbständigkeit aufgeben muss oder früher in Rente geht. Damit können finanzielle Einbußen verbunden sein. Auch ändern sich Rollen in der Familie, weil man wesentlich mehr Zeit zu Hause verbringt oder auch nicht mehr im vorherigen Maße sich für andere einsetzen kann. Das vorher zumeist eher unabhängige Leben wird in unterschiedlichem Maße abgelöst von sozialer und körperlicher Abhängigkeit von Hilfssystemen. Es kann auch mit einer Krebserkrankung einhergehen, dass man gesellschaftliche Stellungen verliert und einsam wird.

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